Aus IGVN wird WSGO

St.Gallen, April 2011 – Der Industrie- und Gewerbeverein Neudorf, IGVN, hat sich an seiner Hauptversammlung ein neues Leitbild, neue Statuten und einen neuen Namen gegeben: Wirtschaft St. Gallen Ost. Der Vorstand wurde teilweise erneuert. Im Anschluss an die HV sprach der ehemalige Direktor des Schweiz. Skiverbandes, Hansruedi Laich, zum Thema „Erfolg ist kein Zufall – aber nicht garantiert.“

 

Der ehemalige IGVN wird nächstes Jahr sein zwanzigjähriges Bestehen feiern – er wird dies mit neuen Statuten, neuem Logo, Namen und Vorstand tun können. Dies beschlossen die Mitglieder an der Hauptversammlung vom vergangenen Montagabend. Der Verein „Wirtschaft St. Gallen Ost, WSGO“ will sich aber nicht nur für die Interessen der Wirtschaft im Osten der Stadt St. Gallen einsetzen, neu wird sich die WSGO auch für gesamtstädtische Anliegen engagieren, wenn sie im Interesse der Wirtschaft sind. Mit einem Beitrag an die Abstimmungskampagne für den Marktplatz St. Gallen wird diesem Zweck-Artikel in den neuen Statuten gleich Leben – sprich Geld – eingehaucht.

 

Gleicher Präsident – neuer Vorstand

Eine eigentliche „Rund-um-Erneuerung“ erfuhr auch der Vorstand. Mit David Ganz, der als Präsident mit Akklamation wiedergewählt wurde, Bruno Bärlocher und Rolf Zollikofer verbleiben noch drei Mitglieder des ehemaligen IGVN. Die Arbeit der ausscheidenden Vorstandsmitglieder, Fredy Brunner, Peter Eugster und Patrick Frei wurde ebenfalls mit Applaus verdankt. Neu in den Vorstand wählte die Versammlung Markus Dinkel, Werner Fitze, Reinhard Frei, Daniel Müller und Roberto Protopapa. Als Revisor wurde H. Grob wieder und Titus Tobler neu gewählt.

 

Genehmigungsfreudige Mitglieder

Im Jahresbericht liess David Ganz nochmals das letzte Jahr des IGVN Revue passieren. Er verwies auf die Vorstandsarbeit, die sich zur Hauptsache um die Standortbestimmung, die Neuausrichtung mit Statuten, Leitbild und Erscheinungsbild konzentrierte. Der Jahresbericht wurde wie das Budget und das Jahresprogramm 2011 einstimmig verabschiedet. Die Vorstellung der neuen Statuten und des neuen Erscheinungsbildes fand ebenfalls die einhellige Zustimmung der Mitglieder, die vor allem das neue Logo und den neuen Namen lobten. Mit dem Namenswechsel, so David Ganz, will sich die WSGO bewusst für weitere Branchen wie Dienstleister, Detailhandel etc öffnen und damit auch das gewerbliche Kleid eher ablegen. Die WSGO werde sich im Weiteren, so Ganz, für die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit seiner Mitglieder durch die Schaffung bestmöglicher Rahmenbedingungen einsetzen.

 

Erfolg ist nicht garantiert

Die alpinen und nordischen Skistars waren an den vergangenen Weltmeisterschaften nicht mit Erfolg verwöhnt. Es interessierte daher die Anwesenden sehr, wie sich der ehemalige Skidirektor Hansruedi Laich zum Thema Erfolg äusserte. Er tat dies unspektakulär und publikumsnah. Seine Erkenntnis gipfelte darin, dass weniger mehr sei und führen bedeute, ein verlässliches Vorbild zu sein. Zum Erfolg, so Laich, gehöre nebst harter Arbeit aber auch Glück. Beim anschliessenden Apéro und Nachtessen gab es somit genügend Stoff für die Mitglieder zu diskutieren.